18 Jänner 2006

Schlechte Ernährung macht depressiv

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=h&ressort=ws&id=532326
Zitat:
Ihre vitamin- und säurearme Ernährung hat fatale Auswirkungen auf die Gesundheit der Briten. Die Folgen: Schlechtere Gedächtnisleistungen und Depressionen. Die immer schlechtere Ernährung führt bei der britischen Bevölkerung einer Studie zufolge zu Depressionen und schwächt Gedächtnis und Konzentration. Die jahrzehntelange Beigabe von chemischen Stoffen und Pestiziden habe den Organismus von Zuchttieren stark verändert, hieß es in einer Untersuchung der Verbraucherschutzorganisation Sustain und der Stiftung für geistige Gesundheit (MHF), die am Montag veröffentlicht wurde. Der Verzehr der Fettsäuren vom Typ Omega 6 sei gestiegen, der von Fettsäuren vom Typ Omega 3 dagegen gefallen. Da auch Vitamine und Mineralstoffe fehlten, könne dies zu Depressionen, zu Konzentrations- und Gedächtnisschwächen führen. Dies werde noch verschärft durch den Umstand, dass die Briten immer weniger Fisch äßen, obwohl das Nahrungsmittel die Hauptquelle der Fettsäure Omega 3 sei, hieß es. Zudem sei das Fehlen von Aminosäuren in der Nahrung bedenklich, da diese die für den Informationsfluss im Gehirn verantwortlichen Neurotransmitter bildeten. Das Fehlen von Aminosäuren führe zu Depressionen und Apathie und wirke sich negativ auf Motivation und Entspannungsfähigkeit aus. "Wer seinen Körper gut ernährt, ernährt damit auch seinen Geist gut. Aber ohne radikale Änderungen in der Landwirtschaft wird es in Zukunft keine gesunde und nahrhafte Nahrung geben", warnte Courtney Van de Weyer, eine der Autorinnen der Studie.

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